In den dichten Wäldern Europas, verborgen zwischen Laub und Rinde, lebt ein erstaunliches Insekt: der Fleckenhörnige Halsbock. Mit seiner beeindruckenden Anpassungsfähigkeit gehört dieser Käfer zu den faszinierendsten Bewohnern unserer heimischen Wälder.
Von HB-Redakteur Panos Ventouris
Natur & Umwelt – Der Fleckenhörnige Halsbock (Paracorymbia maculicornis, Syn.: Leptura maculicornis, Corymbia maculicornis, Stictoleptura maculicornis) erreicht eine Länge von acht bis zehn Millimetern und ähnelt den mitteleuropäischen Bockkäferarten. Der Fleckenhörnige Halsbock gehört zur Familie der Bockkäfer aus der Unterfamilie der Schmalböcke (Lepturinae).
Der Fleckenhörnige Halsbock ist nicht in ganz Europa verbreitet, fühlt sich aber von den gemäßigten Zonen bis zu den südlicheren Regionen wohl. In Griechenland gibt es eine eigene Unterart mit dem Paracorymbia maculicornis ondreji. Diese Art ist insbesondere in Mitteleuropa verbreitet und ist vor allem in den nördlichen und zentralen Regionen Griechenlands zu finden, wo es ausreichend bewaldete Flächen gibt. Die Käfer sind tagaktiv und bewegen sich häufig von Juni bis Juli auf Blüten, wo sie auf der Suche nach einem Partner sind. Die Larven dagegen leben in morschen Ästen, wo sie für ihre Entwicklung zwei Jahre verbleiben. (pv)
Systematik
Ordnung: Käfer (Coleoptera)
Unterordnung: Polyphaga
Familie: Bockkäfer (Cerambycidae)
Unterfamilie: Schmalböcke (Lepturinae)
Gattung: Paracorymbia
Art: Fleckenhörniger Halsbock
Wissenschaftlicher Name: Paracorymbia maculicornis





