In Anwesenheit von Regierungs- und Kommunalbeamten fand die Einweihung der neuen Wasseraufbereitungsanlage im Gebiet „Prophitis Ilias“ in Velos statt.
Peloponnes – Das Projekt mit einem Budget von 3,1 Millionen Euro wurde vom Ministerium für Umwelt und Energie im Rahmen des Nationalen Entwicklungsprogramms 2021-2025 finanziert und stellt die wichtigste Wasserversorgungsinfrastruktur der Gemeinde Velos-Vocha dar.
Die neue Raffinerie stellt eine moderne Infrastruktur von strategischer Bedeutung für die Region dar, da sie ein chronisches Problem angeht, das die Gemeinde Velos-Vocha seit langem beschäftigt. Sie gewährleistet eine ausreichende und qualitativ hochwertige Trinkwasserversorgung der Einwohner und schafft gleichzeitig bessere Bedingungen für die Gesamtbewirtschaftung der Wasserressourcen.
Während seiner Begrüßung gratulierte der Gouverneur des Peloponnes, Dimitris Ptochos, dem Bürgermeister von Velos-Vocha, Thanasis Manavi, und allen, die an der Verwirklichung dieses Projekts mitgewirkt haben. Wie er anmerkte, sei dies ein seit Langem bestehender Wunsch der lokalen Bevölkerung und eines der wichtigsten Bedürfnisse der Gemeinde.
Regionalgouverneur Dimitris Ptochos betonte, dass neben der berechtigten Zufriedenheit über den Abschluss dieses wichtigen Projekts die größte Herausforderung landesweit nun in der ordnungsgemäßen Bewirtschaftung der Wasserressourcen liege. Wie er ausführte, könne das Problem nicht stückweise oder nur auf lokaler Ebene angegangen werden, sondern erfordere einen umfassenden und langfristigen Plan auf nationaler Ebene, der die Bedürfnisse der Wasserversorgung, der Bewässerung und des Schutzes der Wasserressourcen miteinander vereine.
Der Regionalgouverneur wies zudem darauf hin, dass sich der Peloponnes derzeit in einer Phase befinde, in der wichtige, jahrelang ruhende Projekte reaktiviert würden, um den angestrebten Mehrwert zu erzielen. Gleichzeitig betonte er die Notwendigkeit einer Modernisierung der Wasserbewirtschaftung und hob hervor, dass die Zersplitterung der Zuständigkeiten und der komplexe institutionelle Rahmen ein effektiveres und besser koordiniertes Vorgehen erforderten.
Er betonte insbesondere die Verantwortung jedes Einzelnen gegenüber dieser kostbaren natürlichen Ressource und merkte an, dass die sparsame und rationelle Nutzung von Wasser sowohl Aufgabe des Staates als auch der Bürgerinnen und Bürger sei. Wie er hervorhob, könnten nachhaltige Lösungen für zukünftige Generationen nur durch die Zusammenarbeit aller Beteiligten und die Entwicklung einer neuen Kultur verantwortungsvollen Umgangs mit Wasser gewährleistet werden.
Zum Schluss bekräftigte der Gouverneur, dass die Region Peloponnes auch weiterhin an der Seite der Gemeinden stehen und alle Bemühungen unterstützen wird, die die grundlegende Infrastruktur stärken und die Lebensqualität der Bürger verbessern. (opm)





