Der Juni trägt das Licht in sich. Vielleicht darfst du heute darin ruhen – ohne Eile, ohne Müssen.
Mögest du heute in einem Licht stehen,
das dich nicht blendet, sondern wärmt.
Möge dein Tag hell sein,
selbst wenn die Umstände es nicht sind.
Manchmal genügt es, sich von Gott anschauen zu lassen – wie von der Sonne.

Pater Konstantinos wurde im Jahr 1968 in einem kleinen Dorf auf der griechischen Insel Naxos geboren. Schon früh lernte er, dass das Leben nicht immer einfach ist – aber, dass ein einfaches Leben voller Liebe, Glaube und Humor sehr kostbar sein kann.
Als Sohn eines Fischers und einer gläubigen Mutter wuchs er mit Geschichten über Heilige, Fischerweisheiten und dem Duft von frischem Brot auf. Schon als Kind liebte er die Stille in der kleinen Dorfkirche. Während andere Kinder Fußball spielten, saß Konstantinos oft auf der Mauer vor der Kapelle und hörte den Alten beim Philosophieren zu – über Gott, das Leben und den Wein.
Mit Anfang 20 verließ er seine Heimatinsel und trat in ein Kloster in Nordgriechenland ein. Dort lernte er das geistliche Leben in seiner Tiefe kennen – aber auch mit all seinen Widersprüchen. Nach seiner Priesterweihe wurde er als Seelsorger in verschiedene Gemeinden gesandt, unter anderem nach Athen, später nach Deutschland, wo er in einer multikulturellen Pfarrei wirkte.
Pater Konstantinos wurde bekannt für seine tiefgründigen, oft poetischen Segensworte. Mit einem Lächeln, das mehr sagt als viele Predigten, erreichte er Menschen aller Altersgruppen. In einer Welt, die oft laut und rastlos ist, war seine Botschaft schlicht: „Gott ist da. Mitten im Alltag. Auch zwischen Wäscheberg, Müdigkeit und leeren Händen.“
Er meidet große Bühnen, aber seine handgeschriebenen Segenszeilen auf alten Postkarten gingen viral. Heute lebt er wieder zurückgezogen in einem kleinen Kloster, schreibt, betet, gärtnert – und segnet. Täglich. Manche sagen, er sei ein moderner Wüstenvater mit Briki, Gaskocher und WLAN.
Seine Lieblingsworte:
„Gott hat Zeit. Und er hat dich nicht vergessen.“ (mv)

