In der Peloponnes wird derzeit ein wichtiges Projekt zur Digitalisierung und Nutzung von Bodeninformationen durchgeführt, das ein modernes Instrument für den Primärsektor, die nachhaltige Bewirtschaftung natürlicher Ressourcen und eine bessere Planung der landwirtschaftlichen Produktion schaffen soll.
Peloponnes – Das Projekt umfasst die Digitalisierung von Bodenuntersuchungen in Gebieten innerhalb der Verwaltungsgrenzen der Peloponnes-Region, die Erstellung einer organisierten Geodatenbank mit Bodendaten sowie die Entwicklung moderner Webanwendungen zu deren Visualisierung und Nutzung.
Die Umsetzung erfolgte durch die GIS-Forschungseinheit der Landwirtschaftlichen Universität Athen unter der wissenschaftlichen Leitung von Professor Dimitris Kalyvas.
Von alten Bodenuntersuchungen zu einem modernen digitalen Werkzeug
Das Projekt digitalisiert bereits Daten aus Dutzenden älterer Bodenkarten und -studien. Es handelt sich um einen bedeutenden Fundus wissenschaftlichen Wissens, der nun in organisierte und nutzbare Geodaten umgewandelt wird.
Die Bodenkarten sind georeferenziert und vektorisiert, während die neuen digitalen Dateien Daten zu kartografischen Bodeneinheiten, Probenahmestellen, Feldarbeiten und Laboranalysen enthalten. Die Daten werden in den griechischen Bodendaten-Hub integriert und schaffen so die Voraussetzungen für einen einfachen und offenen Zugang zu wertvollen Bodeninformationen.
Diese neue Infrastruktur kann ein wichtiges Instrument sein, um die Bodeneigenschaften und das Bodenpotenzial besser zu verstehen, die Bodenressourcen nachhaltig zu bewirtschaften, die landwirtschaftliche Nutzung zu planen und insgesamt fundiertere Entscheidungen über die landwirtschaftliche Produktion zu treffen.
Dimitris Ptochos: „Wir machen Wissen zu einem Werkzeug für den Erzeuger und den Primärsektor.“
Der Gouverneur des Peloponnes, Dimitris Ptochos, erklärte:
„Die Landwirtschaft von morgen braucht mehr Wissen, bessere Daten und moderne Werkzeuge. Mit dieser Initiative nutzen wir eine wertvolle Menge an Bodeninformationen, die seit Jahren in Studien und Karten vorliegen, und wandeln sie in ein modernes digitales Werkzeug um.“
Für uns hat die Digitalisierung dann einen echten Wert, wenn sie zu praktischen Vorteilen führt. Wenn sie den Erzeugern hilft, die rationelle Nutzung natürlicher Ressourcen unterstützt und es uns ermöglicht, unsere Strategien für den Primärsektor präziser zu gestalten.
Ich möchte der Generaldirektion für Agrarökonomie und Veterinärmedizin und insbesondere dem Generaldirektor George Bourazanis für die Initiative und die systematische Arbeit bei der Zusammenstellung dieses wertvollen Materials danken, sowie der GIS-Forschungseinheit der Landwirtschaftlichen Universität Athen und Professor Dimitris Kalyvas für die wissenschaftliche Zusammenarbeit.
Wir investieren in Instrumente, die wissenschaftliche Erkenntnisse mit den realen Produktionsbedürfnissen verbinden und bessere Bedingungen für einen moderneren, wettbewerbsfähigeren und nachhaltigeren Primärsektor auf dem Peloponnes schaffen.“ (opm)





