Vor der griechischen Insel Symi ist die Suche nach einem seit mehreren Tagen vermissten deutschen Segler tragisch beendet worden. Der Mann wurde im westlichen Seegebiet der südägäischen Insel tot aus dem Meer geborgen. Das meldeten griechische Medien unter Berufung auf die griechische Küstenwache.
Von HB-Redakteur Vangelis Makris
Aktuell – Der Deutsche hatte sich mit sieben weiteren Urlaubern auf einem Segelboot befunden. Die Gruppe (drei weitere Männer und vier Frauen) war am Sonntagabend vergangener Woche vor Symi unterwegs. Nach Angaben der griechischen Nachrichtenagentur ANA-MPA gingen die Reisenden während des Ausflugs zum Schwimmen ins Meer. Während sie sich im Wasser befanden, wurde das Segelboot von der Strömung abgetrieben.
Damit war den Urlaubern der Rückweg zu ihrem Boot versperrt. Ein Teil der Gruppe konnte sich schwimmend bis an Land retten. Zwei der Segler erreichten nach den vorliegenden Berichten selbstständig das Ufer, fünf weitere Urlauber wurden später aufgegriffen.
Von dem achten Mitglied der Reisegruppe fehlte zunächst jede Spur. Die Suche nach dem Mann dauerte mehrere Tage. Erst am Samstag wurde seine Leiche im Meer westlich von Symi entdeckt und geborgen.
Die südägäische Insel liegt nahe der türkischen Küste und ist ein bekanntes Ziel für Segler und Urlauber. Die griechischen Behörden bestätigten den Tod des vermissten Deutschen nach Angaben der Medienberichte. (mav)





