1,3 Millionen Euro für die Beleuchtung und Vermarktung des Akrokorinth-Schlosses

Die Region Peloponnes startet eine bedeutende Initiative, um eines der symbolträchtigsten Denkmäler von Korinth und der gesamten Peloponnes hervorzuheben: Sie ruft zu einer Finanzierung in Höhe von 1,3 Millionen Euro für die architektonische Beleuchtung des Akrokorinth-Schlosses auf.

Peloponnes – Die Einladung erfolgte auf Beschluss des Regionalgouverneurs des Peloponnes, Dimitris Ptochos, und ist Teil des Regionalen Entwicklungsprogramms (RDP) Peloponnes 2026–2030, insbesondere des Schwerpunkts Schutz und Förderung von Denkmälern, archäologischen Stätten und Orten von historischem und religiösem Interesse.

Die Maßnahme umfasst die Planung, Beschaffung und Installation eines modernen architektonischen Beleuchtungssystems mit dem Ziel, die Burg, die Mauern und die besonderen architektonischen und historischen Merkmale von Akrokorinth hervorzuheben.

Besonderes Augenmerk liegt auf der Wahrung des denkmalgeschützten Charakters und der natürlichen Umgebung. Der Entwurf sieht unauffällige und reversible Eingriffe, den Schutz von Flora und Fauna sowie die Begrenzung der Lichtverschmutzung vor und basiert auf einer photometrischen Studie sowie anerkannten europäischen und internationalen Standards.

Mit dieser konkreten Initiative will die Region Peloponnes den Schutz und die ästhetische Aufwertung des Akrokorinthschlosses stärken, das Besuchererlebnis verbessern und die Besucherzahlen sowie die touristischen Aktivitäten rund um eines der wichtigsten Wahrzeichen des Peloponnes steigern.

Die Maßnahme in Acrocorinth reiht sich in eine Reihe von Initiativen der Region Peloponnes ein, die darauf abzielen, symbolträchtige Denkmäler und Sehenswürdigkeiten in der gesamten Region hervorzuheben. Die Beleuchtung des Felsens von Monemvasia und die Einladung, den Felsen von Leonidio zu beleuchten und zu präsentieren, gehören zu dieser Initiative und bilden nach und nach ein Netzwerk von Maßnahmen, das den Schutz des kulturellen und natürlichen Erbes mit der ästhetischen Aufwertung, der Steigerung der Besucherzahlen und der touristischen Förderung der Gebiete verbindet.

Regionalgouverneur Dimitris Ptochos betonte, dass die Förderung des kulturellen Erbes und der besonderen Sehenswürdigkeiten des Peloponnes ein zentraler Bestandteil der regionalen Entwicklungsstrategie sei. Wie er ausführte, bestehe das Ziel darin, durch einen abgestimmten Maßnahmenplan in verschiedenen Bereichen die einzigartige Identität jedes Ortes mit modernen Mitteln und unter strikter Berücksichtigung der natürlichen und historischen Umwelt zu schützen und hervorzuheben.

Gleichzeitig betonte er, dass das Schloss Akrokorinth ein einzigartiges Wahrzeichen mit historischem und kulturellem Wert sei, der über die Grenzen von Korinth hinausreiche, und dass dieser spezielle Eingriff sein Image, seine Besucherzahlen und seine Dynamik weiter verbessern könne.

Ziel ist es, ein Denkmal von enormer historischer Bedeutung auf moderne und unverwechselbare Weise hervorzuheben und damit einen noch stärkeren Bezugspunkt für Korinth und den gesamten Peloponnes zu schaffen. (opm)

Foto: Region Peloponnes