Theodoros Veroutis: „Ein Museum, das uns die Möglichkeit gibt, uns unserer Geschichte zu stellen.“

Der stellvertretende Gouverneur von Lakonien, Theodoros Veroutis, besuchte am Samstag, den 8. August, Skoura, wo er an der Einweihung des neuen Freilichtmuseums für Landwirtschaft teilnahm – einer bemerkenswerten Initiative des Kultur- und Umweltvereins von Skoura. Die Feierlichkeiten wurden mit dem 4. Skoura-Landschaftsfest auf dem Dorfplatz fortgesetzt.

Peloponnes – Die Einweihung des Freilichtmuseums für Landwirtschaft wurde von Seiner Eminenz, dem Bischof von Lakedaimonien, Herrn Theophilos, in Anwesenheit von Vertretern der lokalen Behörden und einer großen Anzahl von Einwohnern und Besuchern vorgenommen.

Der Raum, der alte landwirtschaftliche Maschinen, Werkzeuge und Gegenstände des ländlichen Lebens beherbergt, ist eine besonders wichtige Initiative zur Erhaltung und Förderung des ländlichen Erbes der Region. Er ist im Wesentlichen ein lebendiger Erinnerungsort, an dem jüngere Generationen die Mittel und Bedingungen kennenlernen können, mit denen frühere Generationen das Land bestellten und das produktive und soziale Leben des Ortes gestalteten.

Der stellvertretende Gouverneur von Lakonien erwähnte in seiner Begrüßung die langjährigen Bemühungen der lokalen Gemeinde Skoura und des Kultur- und Umweltvereins Skoura unter der Leitung von Panagiotis Vouthounis, die Geschichte und die besonderen Sehenswürdigkeiten des Dorfes hervorzuheben.

Foto: Region Peloponnes

Wie er in seiner typischen Art erklärte:

In den letzten Jahren habe ich die bedeutenden Bemühungen der lokalen Gemeinschaft von Skoura in Zusammenarbeit mit dem Kultur- und Umweltverein und seinem Präsidenten Panagiotis Vouthounis aufmerksam verfolgt, wichtige Sehenswürdigkeiten und historische Elemente des Ortes hervorzuheben. Ich hatte zunächst die Gelegenheit, die Arbeit von Panagiotis Vouthounis durch seine Bücher kennenzulernen und ihn dann persönlich zu treffen. Dabei fiel mir sein Engagement und seine Beharrlichkeit auf, mit denen er dafür sorgte, dass wichtige Aspekte von Skoura hervorgehoben und bewahrt werden.“

Der Ort, an dem wir uns befinden, hat dank des Engagements des Vereins, der örtlichen Gemeinschaft und der Unterstützung unserer Landsleute eine neue Form und einen neuen Zweck erhalten. Er ist in der Tat eine Schule. Eine Schule, die uns die Werkzeuge und Mittel zeigt, mit denen unsere Vorfahren mit großer Mühe das Land bestellten und ihre Produkte herstellten.

Es ist von größter Wichtigkeit, unsere Vergangenheit und unsere Geschichte zu kennen und uns ihr vor allem stellen zu können. Denn die Vergangenheit ist nicht bloß Nostalgie. Sie stärkt unsere Wurzeln, hilft uns zu verstehen, wer wir sind, und kann Ausgangspunkt für einen Neuanfang, unsere Weiterentwicklung und unseren Fortschritt sein.

Ich möchte allen Beteiligten an diesem Projekt, dem Kultur- und Umweltverein, seinem Präsidenten und seinen Mitarbeitern, aber auch allen Einwohnern von Skoura, die diese Initiative begrüßt und unterstützt haben, meinen herzlichen Dank aussprechen.

Es handelt sich um ein Projekt, das aus der lokalen Gemeinschaft selbst entstanden ist und ein hervorragendes Beispiel dafür darstellt, was durch Zusammenarbeit erreicht werden kann, wenn Liebe zum Ort, Respekt vor der Geschichte und die Bereitschaft, einen Beitrag zur Gesellschaft zu leisten, vorhanden sind.“

Foto: Region Peloponnes

Beim anschließenden 4. Skourovarbitsioten-Treffen trafen die Tradition und das kulturelle Erbe des Ortes auf Musik, Tanz und gemeinschaftliche Unterhaltung.

An der Einweihung und den anschließenden Veranstaltungen nahmen unter anderem der stellvertretende Verteidigungsminister Athanasios Davakis, der Präsident der Handelskammer von Lakonien Yiannis Panaritis, der Bürgermeister von Sparta Michalis Vakalopoulos, die Vorsitzende der größten Oppositionspartei der Gemeinde Sparta Adamantia Tzanetea, der Oberbefehlshaber der Lakonischen Garde und Kommandant der Polizeibehörde von Sparta Brigadegeneral Georgios Zorbas sowie der Polizeidirektor von Lakonien Konstantinos Stamatopoulos teil. (opm)