Griechenland erneut in den UN-Sicherheitsrat gewählt

Am vergangenen Donnerstag wurden Griechenland, Dänemark, Pakistan, Panama und Somalia als neue nicht-ständige Mitglieder in den 15-köpfigen UN-Sicherheitsrat gewählt.
Von HB-Redakteur Panos Ventouris

Aktuell – Sie werden von Januar 2025 bis Ende 2026 im Gremium vertreten sein. Bereits zum dritten Mal erhielt Griechenland die Möglichkeit der Teilnahme, die von 182 (von 188 stimmberechtigten) Staaten unterstützt wurde. Griechenland war bereits 1952/53 sowie 2005/06 Mitglied des UN-Sicherheitsrates. Gleichzeitig werden Ecuador, Japan, Malta, Mosambik und die Schweiz Ende Dezember aus dem Rat ausscheiden.

Der UN-Sicherheitsrat hat die Befugnis, völkerrechtlich verbindliche Resolutionen zu verabschieden, darunter Waffenembargos oder Sanktionen. Philémon Yang aus Kamerun wurde zum neuen Präsidenten der UN-Vollversammlung gewählt. „Wir sind den #UN-Mitgliedsstaaten für ihre Unterstützung für die Wahl #Griechenland|s in den Sicherheitsrat (2025-26) dankbar! Wir freuen uns darauf, zum dritten Mal in unserer Geschichte einen Beitrag zum wichtigsten UN-Gremium zu leisten und eng mit der gewählten #UNSC-5-Gruppe zusammenzuarbeiten“, so das Greek Ministry of Foreign Affairs. Die Amtszeit beginnt allerdings erst am 01.01.2025, ab Oktober wird Griechenland bis dahin als Beobachter tätig sein.

„Heute ist ein historischer Tag für Griechenland, für Griechenlands Fußabdruck in der Welt. Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat für die Kandidatur Griechenlands für ein nichtständiges Mitglied des Sicherheitsrats in den Jahren 2025 und 2026 gestimmt. Das ist ein großer Erfolg. 182 der insgesamt 188 abgegebenen Staaten stimmten für die Kandidatur Griechenlands. Dies beweist das wichtige Kapital, das Griechenland in der Welt, im internationalen Umfeld und in internationalen Organisationen hat“, unterstrich Außenminister Giorgos Gerapetritis.

„Und jetzt beginnt die Zeit der Verantwortung. Griechenland wird nach seinem aktuellen Erfolg tatsächlich zum Koproduzenten der internationalen Politik in einer Zeit, in der wir vor enormen Herausforderungen stehen. Die großen Kriege, die die Welt plagen und in unserer Nachbarschaft liegen, aber auch andere wichtige Herausforderungen, die die griechische Außenpolitik in den zwei Jahren als nichtständiges Mitglied des Sicherheitsrats als Priorität festgelegt hat. Und das ist die strikte Einhaltung des Völkerrechts. Der neue Atem, der der friedlichen Beilegung von Streitigkeiten gegeben werden muss. Der Schutz des Seehandels, der Schutz von Frauen und Kindern sind Prioritäten, die Griechenland zusammen mit dem Klimawandel im Rahmen unserer eigenen Außenpolitik auf den Tisch legen wird.“ (pv)

Foto: www.mfa.gr

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