Das Kulturministerium hat ein besonders wichtiges Projekt zum Schutz und zur Förderung der mykenischen Akropolis von Gla in Böotien abgeschlossen.
Aktuell – Das von der zuständigen Direktion für Prähistorische und Klassische Altertümer durchgeführte Projekt umfasst die Restaurierung des Südtors und eines Teils der Zyklopenmauer der Akropolis im Rahmen des Gesamtplans zur Förderung des Denkmals. Die mykenische Akropolis von Gla, die die nordöstliche Bucht von Kopaida überragt, ist eine der bedeutendsten und größten befestigten Anlagen der späten Bronzezeit. Ihre strategische Lage mit uneingeschränkter Übersicht über die Ebene und die Nähe zum nördlichen Golf von Euböa trugen im 13. Jahrhundert v. Chr. zu ihrer Entwicklung zu einem mächtigen Verwaltungs-, Wirtschafts- und Technikzentrum bei, das mit den groß angelegten Entwässerungsprojekten der Region verbunden war.
Kulturministerin Lina Mendoni erklärte: „Die vom Kulturministerium an der mykenischen Akropolis von Glas durchgeführten Projekte begannen 2022 mit Mitteln in Höhe von 2.500.000 Euro aus dem Wiederaufbaufonds. Sie sind Teil des umfassenderen Plans, die mykenische Akropolis wieder mit der Natur- und Kulturlandschaft von Kopaida zu verbinden und das Monument als einheitliche, funktionale und für Besucher zugängliche archäologische Stätte zu erschließen, um seine historische Identität wiederherzustellen. Die Fertigstellung der Restaurierung des Südtors und eines Teils der Zyklopenmauer der Akropolis von Glas ist ein Projekt von hohem wissenschaftlichem und technischem Wert. Das in seiner Größe und Beschaffenheit einzigartige Monument ist nun besser zugänglich und sicherer, während gleichzeitig die Möglichkeiten für weitere Forschung und Vermarktung erweitert werden. Die im Rahmen dieses Projekts gewonnenen Erfahrungen und das Know-how stellen insgesamt ein wertvolles Erbe für die Verwaltung und Restaurierung des mykenischen Erbes dar. Unser Ziel ist die schrittweise und systematische Erschließung der Akropolis von Glas, damit sie für die Öffentlichkeit zugänglich und verständlich wird.“ da es ein Monument ist, das mit den großen mykenischen Zentren des Peloponnes vergleichbar ist.
Die Durchführung des Projekts basierte auf einem umfassenden Rahmen spezialisierter Studien, die vom Zentralen Archäologischen Rat genehmigt wurden. Die Arbeiten umfassten die systematische Dokumentation und das Management des verstreuten Baumaterials, die statische Beurteilung und Stabilisierung des Bauwerks sowie die Restaurierung des Tors und der angrenzenden Mauerabschnitte mit kompatiblen und dokumentierten Materialien. Besonderes Augenmerk lag auf der detaillierten Untersuchung des kyklopischen Mauerwerks sowie der Ausgrabungsforschung des Fundaments und des Mauerkerns. Diese Elemente trugen wesentlich sowohl zum Verständnis des Denkmals als auch zur erfolgreichen Durchführung der Maßnahmen bei. Gleichzeitig stellten umfangreiche Rodungsarbeiten die Erkennbarkeit des Denkmals und der umliegenden Landschaft wieder her, hoben die Geomorphologie der Insel hervor und verbesserten das Besuchererlebnis. (opm)





