„Nein“ zum Braunkohletagebau Trifylia aus der Peloponnes-Region

Die Stellungnahme des Regionalen Ausschusses für Umwelt und Raumplanung der Region Peloponnes zur Umweltverträglichkeitsstudie (UVS) für die Nutzung eines Braunkohletagebaus in der Gemeinde Trifylia, Regionaleinheit Messenien, auf einer Fläche von über 370 Hektar war einstimmig negativ.

Aktuell – Die Kommission stellte klar, dass diese konkrete Aktivität weder mit der Entwicklungsausrichtung der Region noch mit deren Umweltprioritäten oder der Gesamtstrategie des Übergangs zu einem nachhaltigen, umweltfreundlichen und resilienten Produktionsmodell vereinbar ist. Die Entscheidung sendet ein klares Signal: Eine Rückkehr zu umweltschädlichen Bergbauaktivitäten hat in Trifylia keine Zukunft.

Im Gegenteil, die Stellungnahme des Ausschusses zur Strategischen Umweltverträglichkeitsstudie (SEIS) des Sonderraumentwicklungsplans für strategische Investitionen (ESCHASE) zur „Schaffung eines emblematischen – nachhaltigen Touristenortes von hohem Standard“ an den Standorten „Vlachiika“ in der Gemeinde Poros und „Metochi“ in der Gemeinde Ermionida war positiv, da es sich um eine organisierte und kontrollierte touristische Entwicklung mit klaren Umweltkriterien handelte.

Dies ist die dritte strategische Großinvestition in Folge, die innerhalb von nur drei Monaten dem Regionalen Ausschuss für Umwelt und Raumplanung zur Stellungnahme vorgelegt wurde. Dies beweist einerseits das Potenzial des Peloponnes im Bereich der Tourismusentwicklung und andererseits die substanziellen Entwicklungsperspektiven, die durch die Anwerbung von Investitionen mit einer klaren räumlichen und ökologischen Wirkung gestaltet werden.

In seiner Erklärung betonte der Vorsitzende des Komitees und stellvertretende Gouverneur Anastasios Adamopoulos: „Für Trifylia, aber auch für den gesamten Peloponnes, ist unsere Strategie klar und anders. Wir wählen keine Entwicklungsmodelle der Vergangenheit, die die Umwelt und die lokalen Gemeinschaften belasten. Unser Ziel ist nachhaltige Entwicklung, der Schutz des natürlichen Reichtums und Investitionen, die unter Berücksichtigung des Ortes einen Mehrwert schaffen. Genau so sind wir auch im Fall von Megalopolis vorgegangen, wo der Übergang in die Zeit nach der Braunkohle eine strategische Entscheidung mit einer klaren Entwicklungs- und Umweltauswirkung darstellt.“ (opm)

Foto: Region Peloponnes