Dimitris Ptochos: „Der Peloponnes schafft die Voraussetzungen für ein modernes Geschäftsökosystem.“

Die Informationsveranstaltung zur Finanzierung und Stärkung kleiner und mittlerer Unternehmen fand am Montag, dem 26. Januar, mit großem Erfolg in der Handelskammer Arcadia in Tripolis statt.

Aktuell – Die Veranstaltung wurde gemeinsam von der Handelskammer Arcadia und der Hellenischen Entwicklungsbank (EDB) mit Unterstützung von Beyond Expo, Industry Disruptors, ARK Incubator und ARK Coworking Space organisiert.

In seiner Begrüßung hob der Gouverneur des Peloponnes, Dimitris Ptochos, die strategische Bedeutung kleiner und mittlerer Unternehmen für die lokale und regionale Entwicklung hervor.

Der Regionalgouverneur betonte, dass die Region in den letzten zwei Jahren systematisch alle verfügbaren Finanzinstrumente mobilisiert habe – mit greifbaren Ergebnissen. Wie er erwähnte, hätten sowohl das Programm für einen gerechten Übergang als auch das operationelle Regionalprogramm des Peloponnes besonders großes Interesse geweckt, wobei die eingereichten Vorschläge die verfügbaren Mittel um bis zu fünffach überstiegen hätten.

„Dies beweist, dass der „Hefepilz“ vorhanden ist, dass der Wille von Unternehmern – sowohl vom Peloponnes als auch aus anderen Regionen – zu investieren vorhanden ist“, bemerkte er und hob gleichzeitig die Bedeutung eines geeigneten Umfelds hervor, wie etwa Raumplanung, organisierte Gewerbegebiete und Gewerbeparks.

Er verwies insbesondere auf den Sonderstädtebauplan für Megalopolis, der sich, wie er betonte, in einer fortgeschrittenen Phase befinde und die Voraussetzungen für die Anwerbung neuer Investitionen schaffe. Das Hauptziel der Peloponnes-Region sei es laut Herrn Ptochos, wissensintensive und wertschöpfungsintensive Investitionen anzuziehen.

In diesem Zusammenhang verwies der Gouverneur auf die Initiativen, die zur Gestaltung eines modernen Innovationsökosystems entwickelt werden, wie beispielsweise den Bioökonomie-Hub in Zusammenarbeit mit großen Forschungseinrichtungen, das Climate Adaptation Observatory, die Landwirtschaftsschule und eine Reihe weiterer Maßnahmen, die darauf abzielen, Wissen und bewährte Verfahren in die Realwirtschaft zu übertragen.

Der Regionalgouverneur betonte, dass in diesem Umfeld angemessene Finanzierungsbedingungen und die notwendige Flexibilität unerlässlich seien, und hob die entscheidende Rolle der Hellenischen Entwicklungsbank als Institution hervor, die den Unternehmen eng zur Seite steht. Wie er anmerkte, könne das Beispiel der Hellenischen Entwicklungsbank anderen Finanzinstitutionen als Vorbild dienen.

„Die Schaffung eines umfassenden und ausgereiften Innovationsökosystems ist keine leichte Aufgabe und geschieht sicherlich nicht über Nacht. Aber sie ist nicht unmöglich“, sagte er und hob die Bedeutung von Synergien und Komplementarität hervor, Elemente, die sich – wie er sagte – bereits in den genehmigten Investitionen widerspiegeln.

Zum Schluss versicherte der Regionalgouverneur des Peloponnes, dass die Region die Bemühungen um die Schaffung eines unternehmensfreundlichen, attraktiven und effizienten Geschäftsumfelds mit noch größerer Intensität fortsetzen werde, indem sie Verfahren vereinfacht und Unternehmertum aktiv fördert, damit der Peloponnes in Zukunft ein modernes und dynamisches produktives Ökosystem erlangen könne. (opm)

Foto: Region Peloponnes