Kulturministerin Lina Mendoni eröffnete die Ausstellung „Offene Horizonte“ im Alten Zollhaus in Nafplio, das vom Kulturministerium restauriert wurde.
Kunst & Kultur – Wie bereits 2025, als das Denkmal der Öffentlichkeit übergeben wurde, beauftragte das Kulturministerium die Nationalgalerie – Alexander-Soutsos-Museum mit der Organisation der Ausstellung, die dort noch bis zum 4. Oktober zu sehen ist. Parallel dazu gestaltete die Griechische Nationaloper, die bereits im Vorjahr vertreten war, die musikalische Eröffnungsveranstaltung, die thematisch mit der Ausstellung verknüpft war. Die Ausstellung „Offene Horizonte“ beleuchtet das historische Phänomen der Diaspora-Identität von fünf Künstlern griechischer Herkunft, die in den Vereinigten Staaten von Amerika tätig waren. Gezeigt werden zwölf Werke aus der Sammlung der Nationalgalerie, von denen einige zum ersten Mal öffentlich ausgestellt werden.

In ihrer Grußbotschaft erklärte Kulturministerin Lina Mendoni: „Mit der Ausstellung „Offene Horizonte“ wird die kreative Zusammenarbeit des Kulturministeriums mit der Nationalgalerie – Alexander-Soutsos-Museum fortgesetzt und gleichzeitig unser Ziel gestärkt, das Alte Zollhaus von Nafplio zu einem dynamischen Kulturzentrum zu machen, das den Bürgern und Besuchern der Stadt offensteht. Die Tatsache, dass die Nationalgalerie und die Griechische Nationaloper heute wie im letzten Jahr zusammenarbeiten, um eine hochkarätige Kunstveranstaltung zu präsentieren, bestätigt die Bedeutung des Zollhauses als Kulturstätte von nationaler Tragweite. In Nafplio entsteht eine neue Institution des Kulturministeriums, benannt nach der mythischen Amymone, der Tochter des Danaos und Mutter Nafplios, der Gründerin der gleichnamigen Stadt.
Unsere Investition in die Restaurierung und Umnutzung des Alten Zollhauses diente nicht nur der Rettung eines wichtigen Denkmals. Es ging uns vor allem darum, einen lebendigen Kulturraum zu schaffen, der hochkarätige Veranstaltungen beherbergt und zeitgenössische Kunst mit historischer Erinnerung verbindet. Jedes Jahr zu Beginn des Sommers findet im Alten Zollhaus eine Ausstellung statt, die die Kunstszene bereichert und neue Wege beschreitet.“ Im Haus der Nationalgalerie wird eine große Ausstellung stattfinden, deren Eröffnung Ensembles der Nationaloper Interpretationen griechischer Lieder präsentieren, die zum Raum und zur Ausstellung passen. „Offene Horizonte“ beleuchtet einen besonders wichtigen Aspekt der modernen griechischen Kulturgeschichte: den Werdegang von Künstlern der griechischen Diaspora, die die Erfahrungen, Erinnerungen und kulturellen Bezüge ihrer griechischen Herkunft in die internationale Kunstszene einbrachten und so wesentlich zur Entwicklung der zeitgenössischen amerikanischen Kunst beitrugen. In ihren Werken begegnen sich Tradition und Avantgarde, Erinnerung und die Suche nach neuen Ausdrucksformen, das griechische Licht und die universelle Kunstsprache. Mein herzlicher Dank gilt der Präsidentin der Nationalgalerie, Olga Mentzafou, dem Generaldirektor Syrago Tsiara und allen, die zur Realisierung der Ausstellung beigetragen haben, sowie dem künstlerischen Leiter der Nationaloper, George Koumendakis, für seine Unterstützung der Initiativen des Kulturministeriums. Ich bin überzeugt, dass die Institution „Amymoni“ ein einzigartiges Kulturerlebnis für die Einwohner und Besucher von Nafplio darstellen und die Rolle der Stadt als bedeutendes Kulturzentrum weiter stärken wird. Ziel.
Die Ausstellung „Offene Horizonte“, kuratiert und künstlerisch geleitet vom Generaldirektor des EPMAS, Syragos Tsiara, präsentiert Werke von George Constant (George Constantinopoulos), Michalis Lekakis, Theodoros Chios, Theodoros Stamos und Athina Taha. Die Ausstellung beleuchtet die Lebenswege von Künstlern der griechischen Diaspora, die – entweder als Einwanderer der ersten Generation oder als Kinder von Einwanderern – ihre eigene Bildsprache prägten und zur Entwicklung der amerikanischen Kunst des 20. Jahrhunderts beitrugen. Anhand ihrer Werke werden die kreative Auseinandersetzung mit dem griechischen Kulturerbe, die Bezugnahme auf die Mythologie und die griechische Landschaft sowie der Dialog mit den wichtigsten Strömungen der internationalen Moderne hervorgehoben.
Die Veranstaltung wurde musikalisch mit Zacharias Karounis und einem vierköpfigen Ensemble traditioneller Instrumente eröffnet, die unter der künstlerischen Leitung des künstlerischen Leiters der Griechischen Nationaloper, George Koumendakis, eine Reihe von Liedern aus Kleinasien, Makedonien und dem Peloponnes sowie Aufnahmen aus dem Autographenkodex von George Pilelis-Ioannitos aus dem 19. Jahrhundert präsentierten. (opm)





