Ein tragischer Vorfall überschattet die Osterfeiertage in Griechenland: In der Stadt Korinth ist eine deutsche Urlauberin bei einem Balkon-Einsturz ums Leben gekommen. Die 43-Jährige wurde von herabstürzenden Gebäudeteilen getroffen und erlag wenig später ihren schweren Verletzungen.
Von HB-Redakteurin Ebru Ataman
Aktuell – Nach bisherigen Erkenntnissen war die Frau gemeinsam mit ihrem Ehemann und ihren drei Kindern in der Region unterwegs. Die Familie befand sich am Abend auf dem Rückweg von einem Restaurantbesuch, als sich das Unglück ereignete. Ohne Vorwarnung löste sich ein Balkon von einem Gebäude und stürzte auf die Straße. Die Deutsche wurde dabei so schwer verletzt, dass sie noch während des Transports ins Krankenhaus starb.
Ein zehnjähriges Kind der Familie erlitt Verletzungen am Kopf, schwebt jedoch nicht in Lebensgefahr. Die übrigen Familienmitglieder blieben körperlich unverletzt, stehen jedoch unter dem Eindruck des Geschehens. Augenzeugen berichten, dass das betroffene Gebäude seit längerer Zeit leer stand. Zwar habe es zuletzt Bauarbeiten gegeben, doch seien offenbar keine ausreichenden Sicherheitsmaßnahmen wie Absperrungen oder Warnhinweise eingerichtet worden.
Im Zuge der Ermittlungen nahmen die Behörden zwei Personen vorübergehend fest: den verantwortlichen Bauunternehmer sowie den zuständigen Ingenieur. Beide wurden inzwischen wieder freigelassen. Die genauen Ursachen für den Einsturz sind noch unklar und Gegenstand laufender Untersuchungen. (ea)





