Christos Dimas: Bildung eines Krisenmanagementteams für die Flugsicherung und Installation neuer Transceiver

Im Anschluss an eine vom Minister für Infrastruktur und Verkehr, Christos Dimas, einberufene umfassende Sitzung wurde ein Krisenmanagementteam aus auf technische Systeme spezialisierten Führungskräften der Zivilluftfahrtbehörde und von OTE gebildet.

Aktuell – Die Aufgabe des Krisenmanagementteams besteht darin, die Empfehlungen des Untersuchungsausschusses zu dem Vorfall, der sich am 4. Januar 2026 im Fluginformationsgebiet Athen ereignet hat, umzusetzen, mit dem Ziel einer besseren Überwachung sowie einer schnellen Reaktion auf etwaige technische Probleme in den Flugsicherungssystemen.

Die Bildung der Gruppe wurde auf einer erweiterten Arbeitssitzung beschlossen, die heute im Ministerium von Infrastruktur- und Verkehrsminister Christos Dimas einberufen wurde und an der der Generalsekretär des Verkehrsministeriums Stelios Sakaretsios, der Gouverneur der Zivilluftfahrtbehörde Christos Tsitouras, der Gouverneur des Zivilluftfahrtdienstes Giorgos Vagenas, der Präsident und CEO der OTE-Gruppe Konstantinos Nebis, ein Vertreter von Eurocontrol sowie leitende Angestellte der Zivilluftfahrtbehörde und von OTE teilnahmen.

OTE wird in Zusammenarbeit mit der griechischen Zivilluftfahrtbehörde seine Expertise einbringen, um die optimale Architektur für die bestehenden Systeme des Dienstes zu schaffen, die alternative Infrastrukturen voll ausschöpfen kann.

Bei dem Treffen wurde auch die Zusammenarbeit der Parteien bei der bevorstehenden Installation neuer Transceiver mit Sprachaufzeichnungssystemen, die von der Zivilluftfahrtbehörde geliefert werden, erörtert.

Insbesondere mit dem im Oktober 2025 unterzeichneten Vertrag 69/2025 über die Lieferung von VHF-Transceivern mit VoIP-Technologie wird der Bedarf an erweiterter Telemetrie der Transceiver in den Telekommunikationsstationen gedeckt. Die ersten Systeme werden voraussichtlich im Februar 2026 eintreffen, da der Lieferant beauftragt wurde, mit Teillieferungen der verfügbaren Systeme zu beginnen.

Die Installationen beginnen an abgelegenen Telekommunikationsstationen und schützen das FIR-Kommunikationssystem vor Problemen im Zusammenhang mit dem Vorfall vom 4. Januar.

Anschließend trafen sich der Minister für Infrastruktur und Verkehr, der Generalsekretär und der Gouverneur der Zivilluftfahrtbehörde mit Vertretern der Mitarbeiter der Zivilluftfahrtbehörde. Dabei wurden in konstruktiver Atmosphäre Fragen erörtert, die den reibungslosen Betrieb der Behörde betreffen.

An dem Treffen nahmen Vertreter der Air Traffic Controllers Association (EEEKE), der Air Traffic Safety Electronic Engineers Association (IMAEK), des Federation of Civil Aviation Service Associations (OSYPA) und des Panhellenic Association of Telecommunications Employees (FISO) der Hellenic Civil Aviation Authority teil. (opm)

Foto: Hellas-Bote