Die äußerst erfolgreiche Zusammenarbeit des Filmfestivals Thessaloniki mit dem Französischen Institut Griechenlands und dem Französischen Institut Thessaloniki wird ein weiteres Jahr fortgesetzt.
Aktuell/Kultur – Genauer gesagt, präsentiert das Thessaloniki Filmfestival vom Donnerstag, dem 26., bis Montag, dem 30. März 2026, im Stavros-Tornes- Saal (Halle 1, Hafen) eine Auswahl von neun Filmen des 26. Festivals des französischsprachigen Films in Griechenland.
Die Filmvorführungen des 26. Französischen Filmfestivals Thessaloniki beginnen am Donnerstag, den 26. März (20:00 Uhr), mit der charmanten Dokufiktionskomödie „Marcello, meine Liebe“ des großen französischen Regisseurs Christophe Honoré. Der Film ist eine Hommage an den großen Marcello Mastroianni und besticht durch ein originelles Drehbuch: Chiara Mastroianni, Marcellos Tochter, spielt eine dramatisierte Version ihrer selbst, die beschließt, wie ihr Vater zu leben – in der verzweifelten Suche nach Antworten und Sinn. Gleichzeitig sind auch (Chiaras Mutter und Marcellos ehemalige Partnerin) die legendäre Catherine Deneuve und viele andere berühmte französische Schauspielerinnen zu sehen, die alternative Versionen ihrer wahren Persönlichkeiten erschaffen.
Die Filmauswahl für Thessaloniki vereint einige der bedeutendsten und gefeiertsten Regisseure des zeitgenössischen französischen und internationalen Kinos, darunter (neben Christophe Honoré) Michel Gaudry, Arnaud Desplechin, Raoul Peck und Hafsia Herzi. Das Publikum erwartet ein abwechslungsreiches Filmprogramm mit verschiedenen Genres und einer breiten Palette an Stilen und Themen: Animationsfilme, die traumhafte und alptraumhafte Welten zum Leben erwecken, Liebesbriefe im Zauber der Dunkelheit, Familiendramen des Sozialrealismus, unkonventionelle Liebesgeschichten, aber auch Dokumentarfilme über Menschen, die für eine gerechtere Welt gekämpft haben.
Zum Abschluss eines fünftägigen Festivals voller hochkarätiger Filme aus der gesamten französischsprachigen Welt präsentieren die Initiatoren am Montag, den 30. März, um 20:00 Uhr eine der größten Biografien des französischen Kinos: Maurice Pialats unvergesslicher Film „ Van Gogh“ (1991), der das bewegte und von Leid geprägte Leben des charismatischen niederländischen Malers nachzeichnet. Jean-Luc Godard gratulierte Pialat zu diesem Film und schrieb ihm: „Ihr Film sprengt die bekannten Grenzen unseres filmischen Horizonts – mit einer Kamera, die vom Herzen geleitet wird und zwischen Orten, Augenblicken und Farben schwebt.“
Screening-Zeitplan:
Donnerstag, 26.03.
20:00 Marcello, meine Liebe / Marcello Mio (2024, 121′) von Christophe Honoré
Freitag, 27.03.
19:00 Good Mother / Bonne Mère (2024, 99΄) von Hafsia Herzi
21:00 Im selben Stück Spectateurs! (2024, 88 Min.) von Arnaud Desplechin
Samstag, 28.03.
18:30 Ernest Cole, der Fotograf der Apartheid / Ernest Cole, photographe (2024, 105′) von Raoul Peck
20:30 Zeichen der Liebe / Des preuves d’amour (2025, 97′) von Alice Duart
Sonntag, 29.3.
17:30 Maya, gib mir einen Titel! / Maya, donne-moi un titre (2024, 61′) von Michel Gaudry
19:00 Without Divine Grace / Allah n’est pas obligé (2025, 77′) von Zaven Najjar
21:00 Climax / Amour Apocalypse (2025, 100 Min.) von Anne Emon
Montag, 30.3.
20:00 Van Gogh (1991, 158΄) von Maurice Pialat (opm)




